Ausstellung 100 Stadthäuser für Krefeld

Foto oben: Prof. Frederik Künzel/Hochschule München

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 15-17 Uhr
, Samstag: 12-17 Uhr

Innerhalb der Vier Wälle ist Platz für etwa 100 Stadthäuser. Viele Baulücken in der Innenstadt sind seit vielen Jahrzehnten unbebaut und wirken sich negativ auf das Stadtbild und damit auf den Wert der Häuser in ihrer direkten Umgebung aus.

Was aber wäre, wenn wir eine Baulücke nicht als Spekulationsobjekt, sondern als Lebensraum für unternehmungslustige, kreative Stadtbewohner sehen? In einer Stadt, in der die verkehrsberuhigten und schön gepflasterten Fahrrad- und Spielstraßen Raum bieten für die Begegnung von Bewohnern und Passanten?

Am Abend des 22.10.19 wurden erste Eindrücke zur Krefelder Innenstadt im Stadtlabor auf der Königstraße 126 präsentiert und diskutiert.

Studenten der Hochschule München haben sich Gedanken zum Thema gemacht. Ab dem 14.02.2020 sind im Stadtlabor an der Königstrasse 126 die Modelle und Zeichnungen von 25 Entwürfe zu besichtigen.

Zeichnungen: Mona Ott/Katja-Sophie Elfroth, Hochschule München

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Wir freuen uns ganz besonders über den Besuch interessierter Eigentümer innerstädtischer Baulücken und minderbebauter Grundstücke.

WDR Fernsehbeitrag vom 3. März über das Projekt.
Bericht Rheinische Post vom 15.02.20
Bericht Westdeutsche Zeitung vom 15.02.20
Das Projekt wird unterstützt von: ISG “lebendige Innenstadt Krefeld”, Wirtschaftsförderung Krefeld, Wohnstätte Krefeld, Haus & Grund Krefeld

2 Kommentare

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tolles Projekt, aber dennoch gibt es in Krefeld dringender zu lösende Probleme, als diese auch “Zahnlücken” genannten minderbebauten Flächen.Meines Erachtens machen eben gerade diese up´s and down´s in der oft eintönigen Fassadenflucht der modernen Investorenarchitektur den Charme des Unvollständigen, des geflickten.Eine Baulücke zu füllen muss nun mal rentabel sein, wir werden kaum einen Eigentümer finden, der rein aus Idealismus handelt, und sich schöne, aufwendig gegliederte Sandsteinfassaden errichtet.Schon gar nicht in Krefeld. Leider. Darum finde ich, dass dieses unfertige Bild zu Krefeld gehört, dass es aber dringend anderer, grundsätzlicher Reparaturen im öffentlichen Raum bedarf, um die Stadt voran zu bringen.Beispiel City Ost, Kronprinzenviertel, vor lauter Blech und toter PKW Abstellfläche in den schon engen Einbahnstrassen, lässt sich noch nicht einmal ein ordentlicher Blick auf die Fassaden erhaschen. Wie soll in einem mittlerweile fast reinen Wohnviertel so was wie Wohlfühlatmosphäre aufkommen, wenn der gesamte öffentliche Raum ungestaltet, vernachlässigt und zugeparkt ist.Wenn die Stadt und das Land in Wohnumfeldverbesserung investieren, werden sich automatisch viele andere Probleme relativieren. Leider passiert hier wirklich viel zu wenig. Es geht nicht darum, öffentliche Prestigeprojekte zu verwirklichen, sondern den Bürgern ein ordentliches, angenehmes Umfeld zu bieten. Es wäre so einfach.

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